18 ungewöhnliche Wege, um mehr Gemüse zu konsumieren

Gemüse abnehmen

 

Du weisst, dass du mehr Gemüse essen solltest. Jedes Kind weiss es. Und ich weiss es auch.

Gemüse hilft uns bei so ziemlich allen Aspekten unserer Gesundheit. Es verschönert unsere Haut, lässt uns schneller Gewicht verlieren, hilft uns beim Schlafen, erhöht unsere Energie usw…

Ich bin nicht hier, um dir alle gesundheitsfördernden Eigenschaften von Gemüse aufzuzählen. Mein Ziel mit diesem Artikel ist es, dir ein paar einfache Wege zu zeigen, wie du MEHR Gemüse in deine Ernährung einbauen kannst.

Hier sind deshalb 18 etwas ungewöhnliche Tipps, wie du ab HEUTE mehr Gemüse zu dir nehmen kannst:

1) Verbessere dein Mindset

Es gibt viel zu viele Leute, die Gemüse aus irgendeinem Grund als „langweilig“, „geschmacklos“, „hässlich“, „eklig“ oder was auch immer abstempeln. Oder noch andere, die einfach behaupten:

„Ich HASSE Gemüse“

Komm schon, du bist mittlerweile erwachsen und es ist nicht mehr cool, Gemüse zu verhassen. Du weisst, dass Gemüse unglaublich gesund ist und du weisst wahrscheinlich auch, dass du mehr davon essen musst.

Nimm es ernst… es geht um deine Gesundheit, deine Energie und dein Wohlbefinden. Sei bereit, etwas Zeit aufzubringen. Wenn du bei sonst irgendetwas besser werden willst, dann musst du schliesslich auch Zeit und Aufwand investieren. Dieser Artikel ist schon mal ein erster guter Schritt.

 

2) Starte mit den Gemüsen, die du magst

Es gibt bestimmt einige Gemüsesorten, die du gerne isst. Fange mit diesen an und iss täglich etwas mehr davon.

Wenn du zum Beispiel Spargeln magst, dann kannst du sie im Ofen mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer rösten und zu jeder Mahlzeit mitessen.

Oder du magst Karotten? Umso besser… die kannst du nämlich ganz einfach roh essen. Iss zu jeder Mahlzeit eine Karotte. Und wenn du Karotten und Spargeln magst, dann hast du schon eine einigermassen grosse Portion an Gemüsen.

 

3) Starte mit EINFACHEM Gemüse

Damit meine ich Gemüse, das sehr einfach zuzubereiten ist. Sehr praktisch sind alle Gemüse, die du roh essen kannst wie Karotten, jegliche Salatgemüse, Sellerie, Zucchini, Gurken, Paprika, Tomaten etc…

Die nimmst du aus dem Kühlschrank, wäschst sie kurz und kannst sie danach sofort konsumieren.

Andere Gemüse wie zum Beispiel Grünkohl oder grüne Bohnen erfordern viel mehr Aufwand, bis du sie schlussendlich essen kannst. Und deshalb wirst du es wahrscheinlich auch nicht machen…

 

4) Verstecke Gemüse in anderen Lebensmitteln

Du kannst Gemüse problemlos in anderen Lebensmitteln „verstecken“, solange es den Geschmack nicht zu stark verändert. Hier einige Beispiele…

Füge etwas Spinat, Kohl oder Zucchini zu deinem Smoothie hinzu. Glaub mir, wenn dus nicht übertreibst, dann schmeckst du absolut nichts davon.

Füge Zwiebeln, Paprika, Spinat oder anderes Gemüse zu deinen Rühreiern hinzu. Es wird immer noch super schmecken und du kannst wieder etwas Gemüse darin unterbringen. Fange mit kleinen Portionen an und sobald du dich daran gewöhnt hast, kannst du mehr Gemüse hinzufügen.

Füge Gemüse in deinen Auflauf hinzu. Zum Beispiel Blumenkohl in Makkaroni und Käse. Oder in der Lasagne. Wenn das Gemüse mit Käse überschmolzen ist, schmeckst du vom Gemüse kaum noch was.

Versteck es in deinen Desserts. Versuch mal dieses AVOCADO REZEPT (obwohl Avocados theoretisch kein Gemüse sind)…

 

5) Versuchs mit Zucchini Nudeln

Probiere mal Zucchini Nudeln. Dadurch schlägst du drei Fliegen mit einer Klappe: 1) du isst mehr Gemüse 2) du verzichtest auf ungesunden Weizen und 3) reduzierst die Kohlenhydrate. Und sie sind erstaunlich lecker!

Hier ist ein kurze Anleitung:

Zutaten:

  • 4-6 Zucchinis
  • Salz und Pfeffer
  • Wasser

Zubereitung;

  1. Bringe einen großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen.
  2. Nimm einen Spiralschneider (Amazon Link) und schäle die Zucchini der Länge nach, wobei du an einem Ende beginnst und am anderen Ende aufhörst. Wenn du näher zum Inneren der Zucchini kommst, empfehle ich es, die Zucchini umzudrehen und wieder von der anderen Seite zu beginnen. Du wirst wahrscheinlich ¼ der Zucchini nicht verwenden können, da der kernige Teil beim Kochen sowieso auseinanderfallen würde.
  3. Gib die Zucchini-Streifen in kochendes Wasser und koche sie kurz, nur 1-2 Minuten, sodass die Zucchini weich ist, aber nicht auseinander fällt.

 

6) Ersetze Reis mit Blumenkohl Reis

Das ist dasselbe Prinzip wie bei den Zucchini Nudeln. Du ersetzt etwas kohlenhydratreiches, nährstoffarmes mit einer besseren Variante.

Blumenkohl Reis schmeckt zwar überhaupt nicht nach normalem Reis, ist aber natürlich um einiges gesünder. Und mit etwas Gewürz und gesundem Öl oder Butter schmeckt es erstaunlich gut.

Hier ist eine kurze Anleitung:

Zutaten:

  • Blumenkohl auf Reis Grösse geschnitten oder geschreddert.
  • Butter/Kokos- oder Olivenöl

Zubereitung:

  1. Blumenkohl auf tiefer Hitze ca. 5-15 Minuten braten (Je länger, desto weniger Nährstoffe aber desto „weicher“)
  2. Würzen nach Wahl

 

7) Ersetze Pommes Frites durch Kohlrabi Pommes oder Süsskartoffel Fritten

Das ist eine dritte Variante, um etwas Ungesundes durch etwas sehr Gesundes auszutauschen.

Hier ist eine kurze Anleitung für Kohlrabi Pommes:

Zutaten:

  • Kohlrabi
  • Kokos- oder Olivenöl

Zubereitung:

  1. Kohlrabi schälen und in Pommes Form schneiden
  2. Kohlrabi in Öl und Pommes Gewürzen mischen
  3. Auf ein Backpapier legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für ca. 25-30 Minuten backen

Süsskartoffel Fritten funktionieren genau gleich. Hier findest du eine Anleitung: Knusprige Süsskartoffelpommes Rezept

 

8) Ersetze Kartoffelchips mit Kohl- oder Radieschenchips

Wenn du mal Lust auf Chips hast, versuche es mit Kohl- oder Radieschenchips.

Die schmecken auch sehr lecker und sind 100x gesünder, als die Kartoffelchips aus dem Supermarkt.

Hier ist ein kurze Anleitung für Kohl Chips:

Zutaten:

  • 1 Kohlkopf, gewaschen und gründlich getrocknet
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz, zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Erhitze den Ofen auf 135°C.
  2. Entferne die Stränge vom Kohl und schneide sie in kleine Stücke. Lege sie auf ein Backblech und sprenkle das Olivenöl und Salz darüber. Backe sie, bis sie knusprig sind, wobei du sie einmal nach der Hälfte der Zeit wenden solltest. Die Backzeit beträgt ca. 20 Minuten. Serviere sie als Fingerfood.

Und hier findest du ein gutes Rezept für Radieschenchips: Radieschen Chips Rezept

 

9) Röste dein Gemüse im Ofen

Ofen-geröstetes Gemüse schmeckt vielen Leuten besser, als Gemüse das beispielsweise dampfgegart wurde. Achte einfach darauf, dass du ein gesundes Öl verwendest. Ich empfehle dir Olivenöl oder Kokosöl.

Hier ist ein gutes Video von Felix, der dir auch nochmals erklärt, wie du das am besten machst.

Es funktioniert für diverse Gemüse. Einige meiner Favoriten sind: Radieschen, Sellerie, Süsskartoffeln, Kohlrabi, Kartoffeln, Zucchini,

Und hier sind ein paar leckere Rezepte aus dem Web:

Simple but awesome: geröstetes Ofengemüse mit Erdnussdip
Anti-Pasti Gemüse aus dem Ofen
Geröstetes Gemüse vom Blech mit Salsiccia

 

10) Gefrorenes Gemüse ist auch Gemüse

Gefrorenes Gemüse ist wahrscheinlich nicht ganz so gut wie frisches Gemüse. Aber definitiv besser als Gemüse aus der Dose oder gar kein Gemüse.

Es ist eine gute Idee immer ein bis zwei Packungen davon im Kühler aufzubewahren, falls dir mal das frische Gemüse ausgeht oder du einfach keine Lust hast, etwas einkaufen zu gehen.

Das Praktische an gefrorenem Gemüse ist, dass du es meistens in der Mikrowelle machen kannst. Ich bin zwar kein grosser Fan von Mikrowellen, aber wenn es dir hilft, mehr Gemüse zu essen, dann nur zu. Und nein, es wird nicht alle Vitamine, Mineralien etc… zerstören.

 

11) Platziere dein Gemüse, wo du es siehst

Gemüse verdient sich einen VIP Platz in deiner Ernährung und sollte auch im Kühlschrank einen VIP Platz erhalten. Damit meine ich, dass der Brokkoli nicht zuhinterst sein sollte, wo du ihn kaum siehst.

Reserviere für dein Gemüse ein eigenes Fach, wo du es immer siehst. Sonst ignorierst du es wahrscheinlich einfach.

Das klingt jetzt vielleicht nach einem Kindergarten Trick, aber unterschätze das nicht. Ich persönlich habe einen riesigen Unterschied in meinem Gemüse Konsum bemerkt, seit ich diesen simplen Trick anwende.

 

12) Iss etwas Salat zu jeder Mahlzeit

Du kannst entweder vorgewaschenen Salat kaufen oder 1-2 Mal pro Woche Salat für die nächsten Tage waschen.

Dann nimmst du einfach eine Handvoll Salat, tröpfelst etwas Olivenöl darüber und schon wieder hast du etwas mehr Gemüse zu deiner Mahlzeit hinzugefügt. Du kannst natürlich auch eine gesunde Salatsauce zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

 

13) Ersetze eine ganze Mahlzeit durch einen Salat

Über diese Taktik habe ich bereits in diesem Artikel gschrieben.

Es ist eigentlich ganz einfach. Statt eines normalen, langweiligen Salats, bereitest du hier einen grossen Salat mit zahlreichen Zutaten zu, der eine ganze Mahlzeit ersetzen kann.

Du fängst wahrscheinlich mit grünem Blattgemüse an, gibst vielleicht Tomaten, Gurken, Avocado und Zucchini hinzu, streust ein paar Chia- und Hanfsamen darüber und fügst noch eine Proteinquelle hinzu (z.B. Thunfisch oder kleine gebratene Poulet „Fetzen“).

So ein Salat ist erstaunlich lecker und schon alleine damit konsumierst du wahrscheinlich mehr Gemüse als die meisten anderen.

 

14) Trinke dein Gemüse

Gemüse in Form von Suppen oder Smoothies zu trinken funktioniert wirklich hervorragend und bringt diverse Vorteile mit sich.

Zum einen geht es viel schneller zum zubereiten (zumindest bei den Smoothies) und zum anderen kannst du meistens mehr Gemüse auf einmal zu dir nehmen. Und du sparst Zeit, weil du zum Trinken viel weniger lange brauchst, als um das ganze Gemüse immer noch zu kauen etc…

Achte bei den Smoothies einfach darauf, dass du es mit den Früchten nicht übertreibst, weil sie sonst deinen Blutzucker viel zu stark ansteigen lassen. Füge auch immer eine gesunde Fettquelle (z.B. Kokosmilch) hinzu, dass du dich besser gesättigt fühlst.

Hier sind paar leckere Smoothie Rezepte:

Paleo Eiweissshake (sehr lecker!)
Avocado Smoothie
Green Smoothie Mit Kokos Und Minze

Und hier ein paar Gemüse Suppen Rezepte:

Brokkolicremesuppe
Sonntagssuppe mit Lauch-Chiffonades
Balkan Gemüse Suppe

 

15) 1x zubereiten, 2x profitieren

Du musst nicht jeden Tag Gemüse zubereiten, um jeden Tag Gemüse zu konsumieren.

Es reicht, wenn du 2-3x pro Woche eine grosse Portion Gemüse zubereitest (z.B. im Ofen oder Dampfgarer), von der du dann die nächsten Tage auch noch essen kannst.

Das bringt uns gleich zum nächsten Punkt…

 

16) Plane, Plane, Plane

Nimm dir vielleicht einmal pro Woche kurz 20-30 Minuten Zeit, um dir zu überlegen, wie du diese Woche mehr Gemüse konsumieren willst.

Such dir ein paar Rezepte, die dir schmecken könnten…

Schreib dir auf, von welchem Gemüse du wie viel kaufen musst…

Überleg dir, wie du bei normalen Mahlzeiten etwas Gemüse einschmuggeln kannst etc…

Es braucht wirklich nicht viel Zeit. Und wenn du mal einen Plan hast, auf dem du siehst, wie viel Gemüse du in den nächsten Tagen essen wirst, dann motiviert dich das umso mehr. Und es ist viiiiiel einfacher, dich dann auch daran zu halten.

Ohne Plan ändert sich nämlich nichts, weil sich deine Gewohnheit im Alltag nicht einfach so ohne Grund verändern.

Versuchs einfach mal. Du wirst sehen, dass es wahre Wunder bewirken kann.

 

17) Lerne, wie du Gemüse zubereiten kannst

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du Gemüse zubereiten kannst, damit es noch möglichst viele Nährstoffe behält.

Finde heraus, wie Dampfgaren funktioniert. Wie man Ofen-geröstetes Gemüse macht. Welche Gemüsesorten man problemlos roh verspeisen kann.

Youtube ist zum Beispiel eine hervorragende Quelle, wenn du mal nicht weisst, wie du ein bestimmtes Gemüse kochen sollst. Und dort findest du auch immer gleich tolle Rezeptvorschläge und Tipps, wie du verschiedene Gerichte noch schmackhafter machen kannst.

 

18) Benutze Gemüse in deinen Desserts

Nein, das ist kein Witz.

Es gibt diverse leckere Dessert Rezepte, die Gemüse enthalten. Eines meiner Lieblingsrezepte ist diese AVOCADO Creme (obwohl Avocado wenn man es genau nimmt kein Gemüse ist)

Hier sind zwei weitere Dessert Rezepte mit Gemüse:

Kürbis Eierkuchen
Lowcarb: Broccoli-Puffer mit Paprika und Leinsamen

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