11 schmerzfreie Wege, um Zucker aus deiner Diät zu verbannen

zucker verzicht

 

Du weisst es. Ich weiss es. Deine Mutter weiss es. Jedes Kind weiss es:

Zucker ist ungesund, macht dick, und führt zu zahlreichen Krankheiten.

Warum also, konsumieren die meisten von uns nach wie vor so viel Zucker? Warum nicht einfach damit aufhören?

Na ja, so einfach ist das Ganze halt dann doch nicht.

Viele von uns kämpfen täglich gegen den Drang, Zucker zu konsumieren, an. Und jeden Tag wird uns aufs Neue bewusst:

Auf Zucker zu verzichten ist schwer.

Damit soll jetzt aber Schluss sein. Dieser Artikel zeigt dir Möglichkeiten, wie du relativ schmerzfrei weniger Zucker konsumieren kannst.

Hier sind 11 Tipps, um Zucker aus deiner Ernährung zu verbannen:

 

1. Lerne andere Bezeichnungen für „Zucker“

Zucker wird in Lebensmitteln nicht immer als Zucker bezeichnet. Sogar wenn du stets die Nährwertangaben von verschiedenen Lebensmitteln studierst, kann es passieren, dass  du viel Zucker zu dir nimmst, ohne es zu wissen.

Lebensmittel Hersteller wissen mittlerweile, dass sie ihre Produkte nicht mehr so gut verkaufen können, wenn bei den Inhaltsstoffen „Zucker“ steht. Deshalb überlegen sie sich stets neue Namen, um uns Konsumenten an der Nase rumzuführen. (Für sie ist Zucker notwendig in den Lebensmitteln, damit wir mehr davon konsumieren, weil es so süchtig macht)

Achte bei den Nährwert- und Inhaltsangaben auf Wörter wie:

  • Saccharose
  • Dextrose
  • Glukose
  • Fruktosesirup oder Fruktose-Glukose-Sirup
  • Glukosesirup
  • Glukose-Fructose-Sirup
  • Stärkesirup
  • Karamellsirup
  • Maltose oder Malzextrakt
  • Maltodextrin, Dextrin, Weizendextrin
  • Süßmolkenpulver
  • Gerstenmalz/Gerstenmalzextrakt
  • So gut wie alle Inhaltsstoffe die auf „ose“ oder „sirup“ enden

Das sind alles andere Namen für ein und dasselbe Produkt: Zucker.

Sie unterscheiden sich wirklich nur ganz minimal voneinander und sie sind allesamt nicht empfehlenswert in einer ausgeglichenen und gesunden Ernährung.

 

2. Fange an Nährwert- und Inhaltsangaben zu lesen

Bei meinen Kumpels bin ich bekannt dafür, dass es unglaublich mühsam ist, mit mir einkaufen zu gehen…

Warum?

Weil ich immer bei allen Produkten die Nährwert- und Inhaltsangaben studiere und manchmal minutenlang betrachte.

Es gibt leider keine andere Möglichkeit. Wenn du dich gesund ernähren willst, dann musst du schauen, was in diesen Produkten alles enthalten ist. Halte insbesondere Ausschau nach den oben genannten Namen für Zucker.

Persönlich kaufe ich äusserst selten Lebensmittel ein, die mehr als 3 Inhaltsstoffe besitzen… echte Nahrungsmittel sollten nicht viele Inhaltsstoffe gebrauchen, weil sie selbst der Inhaltsstoff sind. Ein Apfel zum Beispiel ist einfach ein Apfel. Da ist sonst nichts drin.

Und noch ein Tipp… wenn du bei einem Lebensmittel einen Inhaltsstoff entdeckst, den du nicht kennst (oder nicht aussprechen kann), mache ein kurzes Foto davon und schaue später zuhause nach, was das genau sein soll. Meistens wirst du herausfinden, dass es irgendein ungesunder Süssstoff ist.

Und das bringt uns gleich zum nächsten Tipp…

 

3. Künstliche Süssungsmittel sind nicht besser als Zucker

Mittlerweile haben diverse Studien gezeigt, dass künstliche Süssstoffe sogar noch dicker machen können, als herkömmlicher Zucker.

Ob Aspartam und co. wirklich so schädlich sind, wie manchmal behauptet wird, kann man aufgrund der heute vorhandenen Studien noch nicht sagen.

Ich persönlich denke nicht, dass künstliche Süssungsmittel empfehlenswert sind. Insbesondere weil es einfach bessere Alternativen gibt, die noch dazu natürlich sind (siehe Tipp #4).

Achte bei den Inhaltsstoffen deshalb auf die folgenden Stoffe:

  • Acesulfam-K (E-950)
  • Aspartam (E-951)
  • Aspartam-Acesulfam-Salz (E-962)
  • Cyclamat (E-952)
  • Neohesperidin-Dihydrochalcon (E-959)
  • Neotam (E-961)
  • Saccharin (E-954)
  • Sucralose (E-955)
  • Steviosid (E-960)
  • Thaumatin (E-957)

Jetzt schauen wir uns kurz die besseren Alternativen an…

 

4. Besorg dir diese natürlichen Zuckeralternativen: Stevia, Xylit oder Erythritol

Bei diesen handelt es sich um natürliche Süssstoffe, die keine gesundheitsschädlichen Eigenschaften mit sich bringen.

Stevia und Xylit scheinen sogar einige positive Effekte auf den menschlichen Körper mit sich zu bringen.

Am ähnlichsten wie Zucker schmecken Xylit und Erythritol, während sich bei Stevia einige Leute über den speziellen Nachgeschmack beschweren. Ansonsten ist Stevia im Moment wohl das beliebteste Zuckerersatzmittel auf dem Markt.

Wenn du mehr über natürliche Zuckeralternativen wissen möchtest, dann lies mal den Artikel, den ich über Zucker Ersatzstoff auf meinem Blog geschrieben habe.

 

5. Finde versteckte Zucker Quellen

Zucker versteckt sich nicht nur hinter den vorhin genannten anderen Namen, sondern auch in zahlreichen Lebensmitteln, wo man ihn niemals erwarten würde.

Hier sind ein paar dieser versteckten Zucker Quellen:

  • Fertigsalatsossen- oder Dressings
  • Andere Sossen wie Barbecue Sosse
  • Suppen
  • „Gesunde“ Proteinriegel
  • „Gesunde“ Frühstücksflocken
  • Lightprodukte jeglicher Art
  • Lebensmittel, die mit „fettfrei“, „halbfett“, fett-reduziert“ angeschrieben sind
  • „Gesunde“ Fruchtsäfte wie Orangensaft
  • „Gesunde“ Smoothies
  • Pizza
  • Etc…

Wirklich fast alle stark verarbeiteten und veredelten Produkte, die du im Supermarkt findest, enthalten erstaunlich grosse Mengen an Zucker.

 

6. Werde „Zucker-bewusst“

Was soll das denn jetzt bitte heissen?

Mit dieser Wortneuschöpfung meine ich fast dasselbe wie im letzten Tipp.

Du musst dir einfach bewusst werden, wie viel Zucker in etwa in den verschiedenen Lebensmitteln enthalten ist.

Hat es z.B. viel Zucker in einer Coca Cola Dose? Oder in einem Apfelsaft? Oder in Eiscreme? Oder in Nüssen? Oder in Milch? Usw…

 

7. Entdecke natürliche Geschmacksstoffe

Damit meine ich Geschmacksstoffe wie Vanille, Kakao, Zimt, Ingwer, Honig etc…

Statt ein gesüsstes Joghurt zu kaufen, kannst du etwas Honig und Zimt reingeben, das schmeckt genauso gut und ist noch dazu gesund.

Statt Zucker in den Kaffee zu geben, kannst du es mal mit Vanille Pulver versuchen. Und ein bisschen Xylit. Gesund UND lecker…

Es gibt so viele natürliche Geschmacksstoffe, die unglaublich lecker und vor allem auch noch gesund dazu sind. Du musst nicht auf Geschmack verzichten, nur weil du auf Zucker verzichtest.

Es gibt ganz viele gesunde Rezepte, die genauso lecker schmecken, wie die ungesunden, mit Zucker-gefüllten Gerichte. Es braucht halt einfach etwas Zeit und Aufwand, um sie zu finden und auszuprobieren. Wenn du das mal geschafft hast, dann kann sich dein Körper auf eine schlanke und energievolle Zukunft freuen.

 

8. Bereite dich vor „Nein“ zu sagen

Das ist einer der schwierigeren Punkte für viele Leute.

Egal ob bei der Arbeit. Im Ausgang oder an einer Geburtstags-Party. Du musst lernen „Nein“ zu sagen, wenn dir ein Stück Torte, ein leckerer Drink oder ein Stück Schokolade angeboten wird.

Am besten klappt das, wenn du dich darauf vorbereitest. Überleg dir schon vorher, was du sagen kannst, wenn dir jemand etwas anbietet. Du musst schon eine „Ausrede“ bereit haben, damit du nicht kalt erwischt wirst und „gezwungen“ oder unter Druck gesetzt wirst.

Ich mach das zum Beispiel manchmal so, wenn ich in den Ausgang gehe. Wenn ich genau weiss, dass ich nichts trinken will, dann überleg ich mir vorher, was ich für eine Ausrede benutzen soll. Das sind Dinge wie „ich muss morgen arbeiten“, „ich hab morgen früh noch was vor“ oder einfach ehrlich „ich will heute nichts trinken“.

Das klingt auf den ersten Blick vielleicht unehrlich, aber wer nicht den Mut oder die Lust hat, zu sagen, dass man gerade versucht auf Zucker zu verzichten, kann sich dieser simplen Methode bedienen.

 

9. Realisiere, dass Zucker dich daran hindert, Körperfett zu verbrennen

Dein Körper verbrennt sowohl Zucker als auch Fett.

Begreifen musst du eigentlich nur, dass Zucker deinen Körper daran hindert, Fett zu verbrennen. Wenn du ihm ständig Energie in Form von Zucker gibst, dann muss er gar nie Körperfett als Energiequelle verbrennen.

Das ist seeeehr vereinfacht erklärt, aber es stimmt.

Du kannst selbst auswählen, ob du mehr Fett (in Form von Körperfett) oder mehr Zucker verbrennen willst. Denk einfach dran, dass du in den nächsten Stunden wohl kein (oder kaum) Fett verbrennen wirst, wenn du jetzt zu diesem Stück Torte greifst.

 

10. Kontrolliere deinen Stress

Stress hat überall seine Finger im Spiel, stimmts?

Das Problem ist das folgende… wenn du zu viel Stress hast, dann sind deine Kortisol Werte im Blut viel zu hoch. Und das sorgt dafür, dass du mehr Blutzucker brauchst und mehr Lust auf Süsses bekommst.

PLUS es verringert deine Willenskraft, was auch wieder dazu führt, dass du schlechtere Entscheidungen treffen wirst. Soll heissen: du greifst zu Lebensmitteln, die zu viel Zucker enthalten. Das kennen wir doch alle…

Nach einem harten Arbeitstag ist es oft schwer, noch was Gesundes zu essen, geschweige denn zu kochen.

Etwas was mir enorm hilft, sind sogenannte Adaptogene oder adaptogene Pflanzen. Diese sorgen dafür, dass dein Körper besser auf Stress reagieren kann. Wenn deine Kortisol Werte zu hoch sind, helfen diese dem Körper, sie wieder zu senken. Meine zwei Favoriten sind Ashwagandha und Rhodiola.

 

11. Fange klein an und gib niemals auf

Dieser letzte Punkt ist mir am wichtigsten:

Du musst nicht alle Tipps gleich heute umsetzen. Fange klein an. Ein Schritt nach dem anderen. Du kannst nicht von heute auf morgen deine Ernährung perfekt umstellen. Das braucht Zeit.

Viel wichtiger ist, dass du dranbleibst und auch weitermachst, wenn es mal nicht nach Plan läuft. Wenn du dranbleibst, dann findest du auch wieder die Motivation nach einer harzigen Zeit. (Dies ist übrigens auch ein Grund, weshalb ich in meinem Newsletter fast täglich ein Email verschicke. Ich habe schon oft gehört, dass es sehr motivierend ist und eine stetige Erinnerung dranzubleiben und weiter zu machen.)

Also lass dich nicht runterkriegen. Bleib dran und dann werden die Resultate zwangsläufig folgen.


GRATIS Download: 25 bewährte Fettverbrennungsrezepte

25 Rezepte für die fettverbrennungBist du stets auf der Suche nach leckeren, schnell zubereitbaren und simplen Rezepten, die noch dazu unglaublich gesund sind und Fett verbrennen?

Dann schnapp dir jetzt meine Mini Rezepte Sammlung mit 25 fettverbrennenden Rezepten heute 100% GRATIS:

Klicke Hier, um dir 25 Fettverbrennungsrezepte kostenlos im PDF Format herunterzuladen

1 Comment

  • Esen

    Reply Reply 28. März 2017

    Super

Leave A Response

* Denotes Required Field