Aspartam (E 951) ― Der Leise Killer, Der Sich in Unseren Lebensmitteln Versteckt

Aspartam gefährlich

 

Aspartam ist ein künstlicher Süssstoff, der mittlerweile in über 9`000 Lebensmittel Produkten zu finden ist, u.a. in Diät Getränken (z.B. Cola Zero), Kaugummis, Desserts, Joghurt, Frühstücksflocken und sogar Vitamin Tabletten.

Was genau dieses Süssungsmittel so „interessant“ macht, ist der Fakt, dass es mit zahlreichen schädlichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird. Zu diesen gemeldeten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Migränen, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Angstzustände, bis hin zu Krebs und weiteren chronischen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose (MS) und so weiter…

Trotz dieser alarmierenden Schlagzeilen scheinen im Internet nach wie vor die meisten sogenannten „Experten“ Aspartam als sicher einzustufen, was aus meiner Sicht doch eher bedenklich ist.

Ob die Studien diese Vorwürfen bestätigen können, und ob Aspartam tatsächlich ein sicherer Süssstoff ist, schauen wir uns in diesem Artikel mal etwas genauer an.

 

Was Ist Aspartam Genau?

Vereinfacht gesagt, ist Aspartam ein Süssungsmittel mit 4 Kalorien pro Gramm und einer Süsskraft, die etwa 180x mal stärker ist, als die von Zucker. Aspartam ist dir wahrscheinlich bekannter durch die Namen „NutraSweet„, „Canderel“ oder einfach als E 951. Beliebt ist der Süssstoff vor allem, weil er einen sehr ähnlichen Geschmack hat wie Zucker und aufgrund der starken Süsskraft nahezu kalorienlos ist.

Von daher macht es also den Anschein, als wäre es eine gute, nahezu kalorienlose Alternative zu gewöhnlichem Zucker.

Zumindest bis man sich die Inhaltsstoffe ansieht…

1. Asparaginsäure (40% von Aspartam)

Dr. Russell L. Blaylock, ein Professor der Neurochirurgie an der Medizinischen Universität von Mississippi, hat vor kurzer Zeit ein Buch veröffentlicht, indem er beschreibt wie Stoffe wie Asparaginsäure schwerwiegende chronische, neurologische Erkrankungen und andere Nebenwirkungen auslösen.

Um zu zeigen, wie schädlich diese Stoffe in Wahrheit sind, hat er über 500 Studien in seinem Buch erwähnt. Seine Argumente sind also sehr überzeugend.

Falls du mehr darüber erfahren willst, sein Buch heisst: EXCITOTOXINS: The Taste That Kills

Hier ist nur ein Weg, der zeigt wie schädlich Asparaginsäure sein kann: Wenn diese Aminosäure nämlich die Blut-Hirn-Schranke durchbricht (welche übrigens bei Kindern noch nicht voll entwickelt ist), dann beginnt sie dortige Nervenzellen anzugreifen und zu vernichten. Kein Wunder, dass in solchen Fällen Erkrankungen wie Alzheimer, MS, Parkinson etc… künftig auftreten können. Obwohl da natürlich zahlreiche weitere Dinge mit hineinspielen.

2. Phenylalanin (50%)

Phenylalanin ist eine Aminosäure, die sich in unserem Gehirn befindet und für Menschen, die unter Phenylketonurie (PKU) leiden, lebensgefährlich sein kann. Diese Menschen können Phenylalanin nicht abbauen, was dazu führt, dass es sich im Gehirn anreichert. PKU selbst ist enorm selten und von daher nicht so schlimm.

Nun hat sich aber gezeigt, dass sich bei Menschen, die viel Süssgetränke trinken, ebenfalls grosse Mengen an Phenylalanin im Gehirn anreichern können. Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, Gedächtnisverlust, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Schizophrenie und mehr können in solchen Fällen auftreten (je nach Person).

3. Methanol (10%)

Methanol oder auch Methylalkohol ist eine Art Alkohol, das von der EU Gefahrenstoffkennzeichnung als GIFTIG & LEICHT ENTZÜNDLICH eingestuft wird. Gebraucht wird Methanol u.a. als Kraftstoff und Frostschutzmittel.

Was die Frage aufbringt…

„Warum zum Teufel ist dieses Gift in unseren Lebensmitteln?!“

 

Aspartam und seine lange Liste an Nebenwirkungen

Ich habe schon ganz am Anfang dieses Artikels darauf hingedeutet, dass Aspartam mit zahlreichen negativen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird. Welche das sind und ob sie der Wissenschaft Stand halten, schauen wir uns jetzt an.

Gewichtszunahme?!

Der Grund, weshalb die meisten Leute zu Diät Produkten mit Aspartam oder anderen kalorienlosen Süssungsmitteln greifen, ist wahrscheinlich, dass sie Gewicht verlieren wollen.

Blöd nur, dass diverse Beobachtungsstudien das genaue Gegenteil zeigen. [1][2][3][4]

Diese Studie [5] zum Beispiel zeigt, dass Diät Limonaden Trinker, die täglich 2 oder mehr Diät Getränke zu sich nehmen, eine 500% grössere Taille haben, als diejenigen, die keine Diät Getränke trinken.

Wie gesagt, das sind Beobachtungsstudien und man kann daher nicht behaupten, dass diese Resultate aufgrund des Diät Getränke Konsums auftreten. Das Bild ist trotzdem relativ klar.

Zum Thema Gewichtsverlust muss man auch eindeutig sagen, dass einige Studien zeigen, dass man dank Diät Produkten tatsächlich MEHR Gewicht verlieren kann. Eine Studie [6] zeigte sogar, dass Personen, die Diät Getränke konsumierten mehr Gewicht verloren haben, als Personen, die Wasser (!) tranken. Diese Studie wurde allerdings zu 100% von der American Beverage Association finanziert… Dazu mehr am Ende dieses Artikels.

Fazit: Nach heutigen Studien kann man nicht wirklich sagen, ob Aspartam und andere künstliche Süssstoffe zu Gewichtsverlust führen oder nicht. Es scheint, als könnten sie beim sogar minimal helfen.

Kopfschmerzen & Migränen

Mirgränen, Kopfschmerzen und andere neurologische Symptome sind die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen.

Diese Studie [7] mit 172 Teilnehmern kommt zu diesem Schluss:

„We conclude that aspartame may be an important dietary trigger of headache in some people.”

Auf deutsch: Wir kommen zum Schluss, dass Aspartam ein wichtiger Auslöser von Kopfschmerzen bei einigen Menschen sein könnte.

Eine zweite Studie [8] mit 32 Teilnehmern kam zum selben Schluss, dass einige Personen sehr anfällig auf Kopfschmerzen bei Aspartam Konsum sind. Diesen Personen wird geraten, den Konsum zu beschränken.

Wirklich interessant ist die zweite Studie, weil 7 Teilnehmer aufgrund von Nebenwirkungen vorzeitig die Studie verlassen haben… klingt für mich nicht wirklich nach einer „sicheren“ Substanz.

Stimmungsschwankungen, Angstzustände & Depressionen

Bei dieser Studie aus dem Jahr 2014 [9] untersuchte man, was passiert, wenn man Personen auf eine Hohe-Aspartam Diät setzt (25mg/kg). Folgendes kam dabei raus:

„When consuming high-aspartame diets, participants had more irritable mood, exhibited more depression, and performed worse on spatial orientation tests.”

Die Teilnehmer waren gereizter/nervöser, zeigten mehr Symptome von Depression und erzielten schlechtere Resultate bei einem räumlichen Orientierungstest.

Als man 1992 untersuchen wollte [10], ob Personen, die in der Vergangenheit an Depressionen leideten, besonders von Aspartam beeinflusst werden, musste man die Studie abbrechen, weil die Reaktionen zu schwerwiegend waren.

Zwei weitere Studien haben herausgefunden, dass zu viel Phenylalanin zu reduzierten Dopamin und Serotonin Werten führen. Diese zwei Hormone sind hauptverantwortlich für unseren Gemütszustand. [11][12]

Erhöhtes Risiko auf Herzkrankheiten

Letztes Jahr kam eine der grössten Studien zu diesem Gebiet heraus [13] und die Ergebnisse sind einigermassen schockierend!

Frauen, die täglich 2 Diät Getränke konsumieren, erfahren 30% wahrscheinlicher einen Herzanfall oder andere gefährliche Herz-Kreislauf-Erkrankung und sind 50% wahrscheinlicher davon zu sterben.

Die Studie wurde über 10 Jahr hin durchgeführt und 60`000 (!) Frauen nahmen daran teil.

Klar, die Studie kann nicht beweisen, dass diese Vorkommnisse aufgrund des Diät Getränke Konsums auftreten. Trotzdem weist es daraufhin, dass Aspartam und co. eben nicht „sicher“ sind…

Krebs?!

Künstliche Süssstoffe werden seit längerer Zeit mit Krebs in Verbindung gebracht. In diesem Fall muss man jedoch davon ausgehen, dass dies nicht der Wahrheit entspricht. Zwei Studien [14][15] zeigen, dass Saccharin und Zyklamat nicht krebserregend sind.

Auch bei Aspartam gab es Vermutungen [16], dass es zu Gehirn Tumoren führen könnte. Diese konnte man allerdings nicht nachweisen [17].

Laut heutigem Wissensstand darf man davon ausgehen, dass künstliche Süssungsmittel kein grosses Krebsrisiko darstellen.

 

Warum liest man überall, dass Aspartam sicher sein soll?

Auf den meisten Internetseiten wirst du hören, dass Aspartam 100% sicher ist. Dass es ein hervorragender Zuckerersatz ist. Dass es keine Kalorien hat und daher beim Abnehmen hilft.

Und auch diverse Studien zeigen, dass Aspartam nicht schädlich ist…

…und hier ist der Grund dafür:

Dr. Ralph Walton hat 1996 insgesamt 165 Studien über Aspartam untersucht und eine interessante kleine Entdeckung gemacht…

  • Von den 91 unabhängig finanzierten Studien wiesen 92% auf mindestens eine potenzielle, gesundheitsschädliche Nebenwirkung hin
  • Von den 74 Studien, die finanziert wurden von Industrie verwandten „Spendern“ (Z.B. Getränkehersteller), kamen 100% zum Resultat, dass Aspartam sicher sei

Du kannst dir vorstellen, worauf ich hinaus will…

 

Fazit

Zu behaupten, dass Aspartam ein sicheres Süssungsmittel ist, finde ich schlichtweg gefährlich und unfair gegenüber Personen, die nicht die Zeit haben, sich darüber zu informieren.

Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Aspartam gesundheitsschädliche Eigenschaften mit sich bringt. Schon alleine bei den Inhaltsstoffen sollten die Alarmglocken läuten…

Ich will nichts in meinem Körper, dass die Gehirn Funktion beeinträchtigen kann (Phenylalanin), möglicherweise neurologische Beschwerden hervorruft (Asparaginsäure) und schon gar nichts, das als giftig und leicht entzündlich gekennzeichnet wird (Methanol).

Ob du weiterhin Lebensmittel mit Aspartam konsumieren willst, musst du selbst beurteilen. Jetzt kennst du wenigstens einige der möglichen Gefahren.

 

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2 Comments

  • Marco

    Reply Reply 21. Juli 2015

    Hallo Nils,

    ebenfalls ein guter Bericht zu Aspartam! In letzter Zeit kommen immer mehr negative Studien zu dem Thema ans Licht. Ich bin gespannt wann die Industrie wieder Eigene vorzuweisen hat die sicherlich alle zu Gunsten von Aspartam ausgehen.

    LG
    Marco

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